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Portraits – der « Kleinkram »

25 novembre 2013
toi + moi

copines. Paris 2013. – alles andere als perfekt, aber Interaktion zwischen den beiden und die dadurch entstehenden Linien passen ;)

Netzauf, Netzab werden täglich ungezählte « Gesichtsbilder » hochgeladen, vielfach mit der mehr oder weniger offensichtlichen Hoffnung verbunden, Lob einzuheimsen. Soweit, so übel. Denn viele viele viele dieser Bilder zeigen schlicht handwerkliche Mängel. Gemeint ist weniger Kameratechnik, sondern die mangelnde Auseinandersetzung mit dem « Gesicht ».
Es sind die berühmten Kleinigkeiten, die aus einem « Gesichtsbild » ein Portrait machen, welches diesen Wow ! – Effekt hat. Wer erinnert sich nicht an Bilder, die aus « unerklärlichen Gründen » irgendwie anders sind, als das, was man selber so produziert ? Die mit diesem gewissen Etwas. Die, die man sich immer wieder gerne anschaut, weil sie keine Massenware aus dem Knipsautomaten sind ? Nun, an und für sich eine einfache Geschichte : Vorbereitung und Wissen. Und die eigene Bereitschaft, Bilder systematisch nicht nur nach « schön » und « hübsch » zu klassifizieren, sondern : sie zu analysieren. Deshalb gibt es heute eine Extrabeilage :smile: Lire la suite…

Vom Licht – V

27 août 2013

Na, aufgeregt ? Brauchst nicht zu sein. Du weisst inzwischen, wie Du Licht ohne grosse und teure Hilfsmittel in den Griff bekommst, weisst, Dein model zu positionieren, ihm oder ihr das bezaubernste Lächeln von Welt zu entlocken oder eine unnachahmliche Melancholie darzustellen, spielst wie selbstverständlich mit Licht und Schatten. Die Qualität Deiner Bilder hat schon einen Sprung nach vorne gemacht und trotzdem sind sie nicht alle was geworden. Mal Hintergrund zu hell, mal das Gesicht zu düster ? Und mächtig geärgert, warum dieses zig-Millionen-Dollar-Ding da in Deiner Hand das nicht hinbekommt ?  Das ist eben nur ein blöder Apparat, ein Computer. Daher geht das heute ans Eingemachte : Belichtungsmessung. Denn der Kopf, der den schwarzen Kasten bedient, der ist immer noch gefragt. Selbst im 21. Jahrhundert ;) Lire la suite…

Vom Licht – IV

13 août 2013

Södele, schon sehnsüchtigst erwartet : Neue Episode zum Thema Licht. Unter Wolken haben wir uns rumgetrieben ( vielleicht gar bei Regen ? Sieht toll aus, wenn man die Tropfen tröpfeln sieht – kleine Streifen suggerieren dasselbe. Ist ein wenig tricky, die richtige Belichtungszeit rauszubekommen, damit man das noch sieht ; eine 1/100stel hat sich für mich als ganz brauchbar erwiesen. Wenns wie aus Eimern kübelt, je nachdem. Wer lange Streifen mag, lässt es dabei, wers kürzer gestrichelt haben will ? Richtig. Kürzere Zeiten ;) Und dunkler Hintergrund, sonst wird das nichts ) draussen bei strahlender Sonne, drinnen im Zimmer. Ihr sucht inzwischen wie von selbst nach vorhandenen, "natürlichen" Reflektoren oder habt was mit oder wisst helle Kleidung zu nutzen. Weissabgleich einmessen oder schätzen geht inzwischen auch leichter von der Hand ? Gut. Soll ebenfalls ein Automatismus werden. Üben, üben, üben – Deine Praxis und niemand sonst macht es. Sauerei ;) Aber bleib erst einmal sitzen, gibt Futter fürs Hirn.

bande des galopins. Paris 2013

bande des galopins. Paris 2013

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Vom Licht – III

22 juillet 2013

Huiuiui, da mosert man erst über diesen ellenlangen Winter ( endlich mal Schnee und länger als 24 Stunden auch in weiss und nicht sofort grau und Matschepampe ), dann freut man sich auf die ersten wärmeren Tage und jault über den Regen ( coole Reflexionen, so nebenbei ) und nun stöhnt und schimpft jeder über die Hundehitze ( wenns richtig flimmert, originaler und origineller kann man das eigentlich gar nicht darstellen. HEY, das nennt man SOMMER. Bekannt aus der Kindheit ). Nun denn, irgendwas ist ja immer. Abhilfe ? Jo, gehen wir doch einfach rein in die Hütte und ans Fenster. Holt man sich auch keinen Sonnenstich bei. Da ist das nämlich ganz schön toll. Und einen Lichttunnel braucht man sich gar nicht erst suchen, da steht man schon mittendrin.

Ob das draussen regnet oder schneit oder die Sonne brennt … ein Platz am Fenster geht immer

Ob das draussen regnet oder schneit oder die Sonne brennt … ein Platz am Fenster geht immer
November Rain. Nina. Copenhague, 2005

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Vom Licht – II

4 juillet 2013

Weiter geht es in der Kategorie "Ich seh Licht". Nachdem es nun schon beinahe schlafwandlerisch an bewölkten Tagen klappt, sich jetzt aber ausgerechnet heute nicht einmal das kleinste Schäfchen in fluffigem Weiss da oben zeigen will und die Kamera einen traurig anguckt, weil sie irgendwas machen will, mit Tips und Kleinkram rund ums Thema strahlender Sonnenschein.

Der Planet brennt

Wer hat ihn nicht schon einmal gehört, den Ausspruch "Heute scheint die Sonne so schön, lass uns doch bei dem tollen Wetter draussen Fotos machen ! Von mir, och büdde büdde büdde" ? Sonne, weisser Strand, blaues Wasser und obendrüber der unendliche Himmel, vergnügte Menschlein, Urlaub, das volle Programm aus dem Katalog des All-Inclusive-Veranstalters. Das werden die Knaller, damit schreib ich Fotogeschichte.

Harte Schlagschatten in den Augenhöhlen und unterm Kinn, Kontrastunterschiede, die beinahe jede Kamera überfordern, zugekniffene Augen, gequältes Grinsen, das ist hinterher die Realität am Rechner oder auf Papier. Einhergehend mit einem gewissen Quentchen Enttäuschung und einem unterschwellig bohrenden "Ich hab doch irgendwie keine Ahnung, das sieht ja total doof aus. Gar nicht so, wie es in der Erinnerung war. Und schon überhaupt gar nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe … *schniiief*". Schnell wird entschuldigend was von "schlechtem Licht" gemurmelt und dass die Situation halt total doof war und überhaupt. Und hätte hätte hätte man doch nur diese coolen mobilen Studioblitze und den ganzen Reflektorkram und die unheimlich gut aussehende Assistentin und so. Hätte hätte Fahrradkette.

Tscha, frühe Vögel und Würmer, da war was. Oder Nachteulen. Weiches Licht vor, zu und nach den berühmten blauen Stunden des frühen Tages und späten Abends – also um und bei Sonnenauf- und -untergang. Macht leider nicht jeder mit, weniger der ambitionierte Knipser denn das model, welches nach ohnehin kurzer Nacht sich lieber noch einmal umdreht und sowieso mit den Ringen unter den Augen eher semi aussieht. Im Schnellwaschgang der Portraitbasics hatte ich ganz beiläufig den Satz eingestreut

Werd kreativ. Ein guter Fotograf zeichnet sich dadurch aus, dass er auch unter widrigen Bedingungen noch irgendwas hinbekommt, ohne gleich rumzujammern hätte könnte sollte ;) 

 

… une amour fou. Hélène et Xavier au Jardin des Tuileries

… un amour fou. Hélène et Xavier au Jardin des Tuileries. 2013.
An den Rückenlehnen der ( übrigens bequemsten von Welt ) Stühle kannst ganz gut sehen, was der Sandboden an Licht zurückwirft.

Da knüpfen wir jetzt mal wieder an. Denn selbst bei brüllender Sonne lassen sich gute Ergebnisse erzielen – soooo übel ist das Licht nämlich gar nicht. Zumindest nicht, wenns um Portraitfotografie geht. Für Landschaftsaufnahmen ist es schnell die Hölle, in der Stadt muss man sich für reine ‘Architekturbilder’ was einfallen lassen und mit den Kontrasten arbeiten. Oder sich entsprechend vorbereiten. Der frühe Geier, da kreist er wieder. Aber bei Portrait … hey ! Das ist eine gigantische Spielwiese, da draussen. Man muss sie nur auch als solche begreifen und vor allem erkennen, was da an ‘Spielgeräten’ alles aufgefahren wird. :cool:

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Vom Licht – I

27 juin 2013

Neulich hab ich mich zu den Grundlagen des Portraits ausgelassen. Ab heute kommt nun der nächste Schritt zu "schönen" Bildern : Das Licht. Um es zudem einfach und kostensparend zu machen : das Licht, dass da draussen so vor sich hinschimmert. Available Light, wie es auch genannt wird. Manche machen da einen Riesenbohei drum, andere wissen einfach, wie es geht, was zu tun ist und legen los.

Auch hierfür gilt : Du brauchst nichts, ausser Deiner Kamera und Dein Auge. Und ganz eventuell einen Reflektor. Und Dein Hirn ;)

Ich hatte das in meinem anderen Post bereits angemerkt – diese 5in1-Dinger machen einen guten Job. Je grösser, desto besser. Preislich gehen die um und bei 30 Euronen los. Die ‘billigen’ sind nicht ganz so hervorragend verarbeitet, die richtig teuren was fürs Leben. Solange man sie nicht in der Seine versenkt. Andere Geschichte.

5in1 :

  • Gold, um warmes Licht auf den Körper zu zaubern ( häufig nur draussen benutzt, im Studio wird das nur noch gruselig ) – aufpassen mit dem Weissabgleich, das driftet sehr schnell ins deutlich zu warme ab. Geschmackssache, ich mags nicht unbedingt.
  • Silber, um es einfach hell zu machen. Die Seite ist sehr hell und veranlasst das model dazu, mal eben schnell und dauerhaft die Augen zuzukneifen. Also hier ebenso Vorsicht wie vor zu harten Schatten.
  • Weiss, um es nicht ganz so hell zu machen.
  • Schwarz, um es wegzumachen.
  • Transparent, um es nicht ganz wegzumachen. Das ist der ‘swatter’.

Und alles in einer Tüte. Tolle Sache. Die Teile gibt es von 30cm im Durchmesser bis zu 1,20×1,50 Meter. Für die Personenfotografie hab ich persönlich als Minimum einen mit, der einen guten Meter im Durchmesser hat. Wer damit umgehen kann, zaubert auch mit dem Teil kleine Reflexe irgendwohin. Wie immer gilt auch hier die unumstössliche Maxime : Übung macht den Meister. Wenn Du heute nachmittag losziehen sollst, verschieb den Kauf auf kommende Woche. Das wird eh nichts, wenn man so ein Ding zum ersten Mal in der Hand hat. Das Zusammenlegen allein sorgt für Unterhaltungsstoff. Auf Kosten des Knipsers 8O Wer allerdings einen Reflektor souverän wieder zusammengekruschtelt bekommt, der kann das auch mit Bandsägeblättern. Und verblüfft den Tischlermeister.

Es geht auch ohne Reflektor – gerade dann, wenn sich in der Eile der Zeit kein Assistent auftreiben lässt, der damit ordentlich umgehen kann. Es geht auch ohne Stativ. Mit ist allerdings häufig angenehmer.

Wie schon im anderen Beitrag, so lass ich mich auch jetzt so gut wie gar nicht nicht zur Ausrüstung aus. Equipment ist für mich nichts anderes, als ein Werkzeug, das ich beherrsche. Dabei ist es mir gleichgültig, ob ich meine ganzen Koffer mitschleppe, oder ob mir auf der Strasse ein Touristenpärchen ihre Handtaschenknipse oder ein Telefon in die Hand drückt. Entscheidend sind Licht und Ausdruck der Abgebildeten. Und noch ein paar andere Kleinigkeiten, aber die Kamera und Optik ? Lattenegal. Bildinhalt zählt. O ha. Ich seh schon die Stirn in Falten gelegt und angesetzt zum Ja, aber … , das Bokehgeschwafel, die ganzen Möglichkeiten des Spiegelreflexsystems und und und … Luft anhalten, darum geht es jetzt nicht. Sieht nämlich alles doof aus, wenn Licht und Ausdruck nicht stimmen ; ich geb die Hoffung ja nicht auf, dass das in den Kopf geht. Die technische Seite hört schlagartig in dem Moment auf, in dem Du durch den Sucher lugst. Das Allerwichtigste spielt sich fortan vor der Linse ab, nicht dahinter. Wenn das Bild nachher einfach nur gut ist, interessiert die Technik eh niemanden mehr.

Damit es nicht ganz so anstrengend wird, werde ich diesen kleinen Rundumschlag in mehrere Teile splitten. Ist recht, oder ? Je nach Lust und Laune und Zeit können die Abstände zwischen den Beiträgen variieren. Stay tuned.

So, nun aber den Kram und das Mädel oder den Bengel geschnappt und raus an die Luft.

Lea et Lukas. Passerelle des Arts, Paris. 2013

Lea et Lukas. Passerelle des Arts, Paris. 2013

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Vom Anfertigen von Portraits – die basics

13 mai 2013

Es taucht immer wieder die Frage auf, was zu tun und zu beachten ist, wenn da mit einem Male zum allgemeinen Entsetzen ein anderes Menschenwesen vor der Kamera rumsteht und abgelichtet werden möchte. Du hast die fette Ausrüstung, hoffentlich einen Plan der fotografischen Grundlagen, Bildgestaltung hat für Dich nichts mit Kunst zu tun, ist kein Fremdwort sondern Mittel zum Zweck, und nun mal her mit den Bildern. Wuss ? Ich ? Gottogottogott.

au petit matin dans la ruelle

au petit matin dans la ruelle

Nun denn, damit das nicht ewig und drei mal wieder neugeschrieben werden muss, habe ich das mal in einem Schwung zusammengetippelt. Und zwar ausschliesslich die basics, ganz ganz wenig zur technischen Seite, das würde jetzt den Rahmen sprengen, kann zunächst auch sonstwo nachgelesen werden, geht auch mit Funzelblitzen ( strobist, gell ) oder auch ohne und irgendwas sollt Ihr auch noch selber machen. Ich kann den technischen Overkill auffahren, den hinterher beim Begucken des Bildes keiner ahnt, aber den Stromanbieter dazu veranlasst, das mit den Abschlagszahlungen fürs kommende Jahr kräftig zu überdenken und dann in Höhen zu treiben, dass einem schlecht wird. Ich kann aber auch mit einem weissen Bogen Papier was anfangen. Mit einem schwarzen ebenso.

Der ganze nachfolgende Krempel hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ist absolut kein Zwang und spiegelt auch meine ganz persönlichen Ansichten wider, die sich so im Laufe der Zeit angehäuft haben.
Ok. Das vorausgeschickt : Rock’n’Roll. Lire la suite…

24 février 2013

Finalement, ça y est ! C’est mon dernier post sur cette adresse et la vie commence sur http://haukefischer.fr avec le blog intégré
ecran_neuf

Finally, it’s done ! This is my last post at this address ; this blog will not be dead but integrated to my website at http://haukefischer.fr

Es ist geschafft ! Dieses ist der letzte Eintrag unter dieser Adresse ; der blog wird fortan in http://haukefischer.fr integriert sein

bienvenue l’An du Serpent d’Eau

11 février 2013
Le Serpent

Le Serpent

L’année chinoise du Dragon d’Eau a débuté le 23 janvier 2012 ; celle du Serpent d’Eau commencera le 10 février 2013.
Le Nouvel An Chinois 农历新年 (nónglì xinnián), aussi appelé Fête du printemps 春节(chunjié) (Fête du Têt au Vietnam) est la fête la plus importante pour les communautés chinoises à travers le monde entier. Cette fête est un moment dont on profite en prenant des vacances, en se réunissant en famille et entre amis. Traditionnellement, les festivités s’étendent sur deux semaines.
defile_chinois_DSC2737
Le Serpent est, dit-on, séducteur, égoïste, manipulateur. Lire la suite…

La Saison des Crues

5 février 2013

La crue au début du février. Quai des Orfèvres.

La crue au début du février. Quai des Orfèvres.

C’est la saison des crues. À Paris, la préfecture a fermé des voies sur berge, et partout en France, le voisinage des fleuves et rivières est sous surveillance.
L'escalier vers la promenade. Quai de Bourbon. Normalement, cette promenade se trouve 1,5 mètres au-dessus du fleuve.

L’escalier vers la promenade. Quai de Bourbon. Normalement, cette promenade se trouve 1,5 mètres au-dessus du fleuve.

La montée des eaux a été visible – surtout pour les automobilistes et les piétons. La circulation des voitures était fermée sur la rive droite entre les Tuileries et Diderot. La Seine demeure sous étroite surveillance en cette saison, où le fleuve à l’habitude de dépasser son niveau habituel de 2 mètres, mesuré à l’échelle dite d’Austerlitz (située près du pont du même nom) . Sitôt que ce niveau dépasse 2,50 mètres, la Préfecture de Police de Paris alerte le Centre de veille opérationnelle. A Partir de 3,20 mètres, les services municipaux se déploient et ferment progressivement les voies sur berges, en fonction de leur exposition. Hier, le niveau a dépassé les 3,5 mètres. « La cote maximale ne devrait pas dépasser 3,80 mètres d’ici à mercredi », a précisé Vigicrues, le service d’alerte gouvernemental en la matière. Bien loin des records historiques : 5,21 mètres lors de la crue de 2001, et 8,62 mètres lors de la crue du siècle en 1910.
Paris est en vigilance jaune ça veut dire un risque de crue ou de montée rapide des eaux n’entraînant pas de dommages significatifs, mais nécessitant une vigilance particulière dans le cas d’activités saisonnières et/ou exposées
Au Port de la Tournelle. Les brasses sont encore correctement adaptées aux bollards sur la promenade.

Au Port de la Tournelle. Les brasses sont encore correctement adaptées aux bollards sur la promenade.

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